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 Unser krasses hardcore RPG

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Mary McKenzie

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Dez 10, 2014 2:26 am

Die Nennung von Jimmys Namen hatte sie wieder aus der Bahn geworfen. Aber wie sie es schon die letzten Tage versuchte, schob sie den Gedanken an ihn auf die Seite. Es würde eine Zeit geben, in der sie trauern konnte, aber diese war nicht, wenn gerade ein Krieg herrschte. Also biss sie die Zähne zusammen und verdrängte sein starres Gesicht.
Stattdessen nickte sie ebenfalls nach Jacks kleiner Rede. Auch sie war der Meinung, dass Rowan nichts dafür konnte. Gut, natürlich wäre es einfacher, die ganze Schuld auf ihn zu laden, wenn er sich schon so bereitwillig als Schuldiger aufspielte, aber es wäre nicht fair gewesen und deswegen musste sie versuchen, es so zu sehen wie es war. Er hatte das nicht gewollt. Das sah man schließlich schon daran, wie er heulte.
Sie warf ihm einen hoffentlich aufmunternden Blick zu und hörte sich dann an, was Roel zu sagen hatte. Jaque. Den Namen hatte sie nun schon ein paar Mal gehört und anscheinend war er eine Art Zievater von Roel.
Jack gab Roel mit einem Nicken seine Zustimmung und Sam brummte, was in seinem Fall wahrscheinlich ebenfalls heißen sollte, dass er einverstanden war. Aber Mary überlegte kurz und obwohl sie sich seit der Party aus allen Entscheidungen raus gehalten hatte und an sich wenig redete, meldete sie sich dieses Mal zu Wort. "Wäre es nicht trotzdem ein Risiko? Und gibt es nicht andere Zauberer, die Wissen, wo dieser Jaque gewohnt hat? Versteht mich nicht falsch, ich weiß, dass ich mich nicht sonderlich auskenne, aber dieser Crouch ist doch echt verdammt wütend, oder? Und ist es nicht offensichtlich, dass wir zu solchen Plätzen gehen? Es müsste doch einfach für ihn sein, alle Häuser die dieser Jaque hat aus Leuten heraus zu foltern. Wenn er uns so sehr sucht, wie ihr es vermutet, werden diese Häuser doch überwacht, oder?"
Sam neben ihr schien ganz überrascht zu sein, dass sie so viel redete und nickte anerkennend. Das nahm sie als gutes Zeichen und redete weiter. "Und naja, meine Eltern haben ein großes Haus. Und Dinge über Muggel heraus zu finden... ich weiß nicht ob dieser Kerl mit seinem Blutwahn da wirklich dran denkt." Nach kurzem überlegen fügte sie hinzu: "Wir müssten meine Eltern nur weg schaffen. Ich will nicht dass mit ihnen dasselbe passiert wie mit-" Sie brach kurz ab, fasste sich dann aber schnell wieder. "Aber ihr könnt ja zaubern, dass dürfte doch kein Problem sein, oder?"
Sam sah sie fragend an. "Ich hab' dich hier einfach so rein gezogen. Willst du dich wirklich noch mehr reinreiten? Wir schaffen das auch so. Du könntest doch auch nach Hause, oder-"
Sie schüttelte den Kopf. "Ich hab' den Kerl angeschossen. Glaubst du, der sucht mich nicht? Und glaub mir, es ist mir wohler, wenn ich weiß, dass ich Leute um mich habe, die einen Zauberstab benutzen können."
Sie sah Sam lange genug an, damit er sich für diesen dummen Kommentar schämen konnte und fuhr dann fort. "Und außerdem wäre mir sowieso wohler, wenn wir meine Eltern irgendwie weg schaffen könnten. Und wenn es noch so unwahrscheinlich ist, ich habe Angst, dass er zu ihnen geht um sich zu rächen."
Jack nickte. "Gut, wenn das wirklich okay für dich ist, wäre ich dabei. Und ihr?",fragte er in die Runde, während Sam nickte.
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Rowan Salem
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Do Dez 11, 2014 1:30 pm

Rowan fing langsam an zu nicken und sah Mary einen Moment mit gerunzelter Stirn an, ehe er dann zu seiner Schwester sah, die wieder angefangen hatte ins Feuer zu starren. Er hatte Mary da nicht reinziehen wollen, sie nicht noch tiefer in diesen Krieg verwickeln wollen, der sie eigentlich gar nicht berühren sollte, aber je mehr er darüber nachdachte, desto mehr wurde ihm bewusst, dass es eigentlich doch ein Krieg war, den sie alle etwas anging. Seine Mutter war ein Muggel gewesen. Sie hatte auch nie vorgehabt sich einzumischen, sie hatte nie vorgehabt von Todessern eingekreist und gefoltert zu werden, doch es war trotzdem passiert.
Rowan kniff einen Moment seine Augen zusammen. Wenn er damals in der Schule gewusst hätte, was passiert war, dass er seine Mum nie hätte hassen dürfen, vielleicht…
Er brach den Gedanken ab. Es war egal, es was so passiert, wie es hatte passieren müssen und er konnte jetzt nichts mehr daran ändern. Natürlich hätte er am liebsten all die Dinge rückgängig gemacht, die er für die Todesser getan hatte, aber das war unmöglich. Und jetzt musste er damit leben.
"In Ordnung. Du hast Recht", murmelte er langsam und wollte gerade weiter sprechen, als Roel ihm zuvor kam.
"Ich kann das machen. Ich kann ihr Gedächtnis so verändern, dass sie glauben, dass sie schon lange in Urlaub fahren wollten. Dann sind sie ein paar Monate weg. Und Muggelflugtickets fälschen ist wirklich nicht schwer…"
Rowan begann schief zu grinsen, sah seine Schwester von der Seite an und strich kurz über ihren blonden Schopf, wie er es früher immer getan hatte. Sie zuckte kurz überrascht zusammen, sah sie ihm, aber ließ es dann zu ehe sie ebenfalls ein wenig versuchte zu lächeln.
"Wir kriegen das hin", sagte sie dann noch an Mary gewandt und sah dann wieder zurück ins Feuer.
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Jack Donahue
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Do Dez 11, 2014 2:33 pm

Jack war nicht wirklich begeistert von der Idee, sie noch weiter hinein zu ziehen, aber Mary nickte und meinte: "Wir sollten packen. Frühstücken können wir auch da."

Etwa eine halbe Stunde später standen sie wieder in der Halle. Jack löschte mit einem Schlenker seines Zauberstabs das Feuer und ließ die Asche verschwinden. Nichts zeugte noch davon, dass sie jemals hier gewesen waren. Während des Packens hatte Mary erklärt, wo ihre Eltern wohnten, damit sie dorthin apparieren konnten.
"Also, passen wir am besten Trotzdem auf. Dort sind keine Schutzzauber. Und ich trau Crouch mittlerweile alles zu."
Er packte Sammy am Arm, während Roel sich Mary schnappte und zusammen disapparierten sie. Als sie angekommen waren standen sie vor einer Art Villa. Jack besah sich irritiert das Gebäude, während Sam seine Hand abstreifte, als wäre sie ein Knallrümpfiger Kröter. Er drehte sich um. "Du hast doch gesagt hier, oder? Was ist schief gelaufen?"
Mary sah ihn irritiert an. "Nichts. Wir sind doch da." Dann ging sie auf das Gartentor zu und Jack folgte ihr etwas perplex. Zu Sammy gewandt fragte er: "Hast du das erwartet?" Dieser schüttelte den Kopf. "Irgendwie dachte ich, ihre Eltern wären tot oder sowas." Jack nickte. "Oder würden bei uns im Viertel leben."
Wenn er so darüber nachdachte, hatte Jack ihre Eltern noch nie zu Gesicht bekommen. Da war immer nur Jimmy gewesen, der zwar offiziell auf Mary aufgepasst hatte, der es allerdings nicht einmal auf die Reihe bekam, Spiegeleier zu machen.
Irgendwie passte diese Villa ganz und gar nicht in seine Vorstellung.
Mary klingelte mittlerweile und nach kurzer Zeit öffnete sich die Tür. Die Frau, die die Tür öffnete sah aus, als hätte sie die letzten Tage nichts anderes getan als zu heulen. Ihre Augen waren so geschwollen, dass Jack sich fragte, ob sie überhaupt noch durchsehen konnte. Einen Moment starrte sie auf Mary, dann dachte er, sie würde zusammen brechen. Stattdessen nahm sie ihre Tochter ruckartig in den Arm. "Du bist wieder da! Du bist wieder da!" Sie drehte sich kurz um und Jack erkannte, dass sie wieder weinte. "GERALD! SIE IST WIEDER DA!"

Nachdem Gerald, der sich als Marys Vater herausstellte und seine Frau Violet sich wieder ein bisschen beruhigt hatten, hatten sie ihnen allen Tee gemacht und saßen zusammen in der Küche. Sie erzählten, dass die Polizei davon ausgegangen war, dass irgendeine Form von Organisiertem Verbrechen hinter Jimmys Tod steckte und dass diese Leute Mary verschleppt hätten.
Mary hatte bisher kaum etwas gesagt. Sie war ziemlich still und schien nachzudenken. Bis sie endlich aufsah und ihre Eltern musterte. "Ich hab' euch echt lieb, wisst ihr das?",meinte sie und Jack sah, dass sie feuchte Augen hatte, als sie sich schließlich zu Rowan umdrehte. "Lösch mich und Jimmy mit, ja? Sie haben sich genug Sorgen gemacht."
Dann stand sie auf und verließ das Zimmer, während ihre Eltern verwirrt in die Runde sahen und Sammy ihr nachlief.

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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Do Dez 11, 2014 2:45 pm

Es war ein seltsames Gefühl. Sie waren von Marys Eltern so freundlich begrüßt worden, so herzerwärmend und so freudestrahlend über die Tatsache, dass ihre Tochter überlebt hatte und sie sie ihnen wieder gebracht hatten, dass sie nicht mehr daran gedacht hatte, was sie eigentlich tun mussten.
Roel sah Mary hinterher, öffnete das erste Mal seit die das Haus betreten hatten ihren Mund und schüttelte dann ihren Kopf, ehe sie ebenfalls aufstand und ihr schon hinterher wollte. "Das kannst du nicht- Mary, nein! Bist du dir da sicher, ich meine-"
Sie blieb stehen, ging Mary nicht mehr hinterher als sie schon aus dem Raum war und Sammy an ihr vorbei gestürmt war, ehe sie sich zu Jack und Rowan umdrehte und dabei die verwirrten Blicke von Gerald und Violet bemerkte, die ihre Brust dazu brachten sich zu verkrampfen.
"Ich kann das nicht", sagte sie leise und sah zu wie Rowan schließlich aufstand und seinen Zauberstab hervor holte, "Nein- Rowan", krächzte sie noch, ging wieder einen Schritt nach vorn, doch der weiche Lichtstrahl des Vergessenszaubers hatte schon die Schläfen von Mr. und Mrs. McKenzie eingehüllt und diese nahmen einen derart entspannten Gesichtsausdruck an, dass es Roel kalt über den Rücken fuhr.
Roel presste ihre Lippen aufeinander, Rowan sah sie an, irritiert über ihren Protest, doch sie konnte nicht mehr dazu sagen als: "Mary hatte wenigstens noch eine Familie…", ehe sie sich umwandte und ebenfalls aus dem Zimmer ging. Sie wusste, dass es nötig gewesen war. Aber sie fühlte sich schlecht dabei, dass nun auch Mary ihre Eltern verloren hatte und hoffte einfach, dass sie sie irgendwann zurück bekommen würde.
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Sam Donahue
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Do Dez 11, 2014 3:36 pm

Sie waren nun schon seit einigen Tagen in dem Haus von Marys Eltern. Und auch wenn Mary sich kaum etwas anmerken ließ, wusste Sam, dass sie darunter litt, dass ihre Eltern sie vergessen hatten. Sie waren ohne ein weiteres Wort gegangen und Rowan zufolge hatten sie sich auf den Weg nach Neuseeland gemacht um dort ein neues Leben anzufangen.
Sam war jede freie Minute bei ihr gewesen, aber mittlerweile gingen ihnen die Lebensmittel aus und da Jack und Roel das Haus nicht unbedingt verlassen sollten, waren er und Rowan jetzt zum einkaufen unterwegs. Sam redete kaum mit Jacks Freund. Er war ihm immer noch ein wenig unsymphatisch. Erstens wer er früher bei den Todessern gewesen und er glaubte ihm immer noch nicht wirklich, dass er das nicht mehr tat, zweitens vögelte er mit seinem Bruder und Sam musste im Zimmer neben ihnen schlafen und drittens spielte er sich immer so sehr als Gutmensch auf, dass es fast an Dummheit grenzte. Und ganz davon abgesehen hatte er auch keine Ahnung über was er mit ihm reden sollte.
Sie standen vor einer dieser großen Supermarktketten und Sam hoffte einfach, dass sie so schnell wie möglich wieder zurück wären. Auch wenn er zugeben musste, dass es schön war, mal wieder etwas anderes zu sehen, als eine angeschlagene Roel, einen Jack, der jedem alles Recht machen wollte und eine Mary, die viel zu verkrampft versuchte, durchgehend glücklich zu sein.
Er musterte Rowan und fragte dann: "Du kennst dich mit Muggelgeld aus, oder?" Schließlich konnte man sich da nie so wirklich sicher sein. Wer wusste schon, wie lange der Kerl nicht mehr in der Muggelwelt lebte.
Sie betraten den Laden und die ganze Normalität die davon ausging war fast schon uneheimlich. Mütter, die ihre Kinder anbrüllten, dass sie jetzt kein Überraschungsei bekommen würden, übermüdete Studenten, die immer wieder in ihren Geldbeutel sahen, ob sie sich überhaupt leisten konnten, was sie in ihren Wagen warfen... und sie alle hatten keine Ahnung, dass um sie herum ein Krieg stattfand.
Sam packte ein paar Packungen Toast in den Wagen, in Gedanken immer noch bei den Ahnungslosen Muggeln, als ihn auf einmal etwas anstupste. Er fuhr herum und schüttelte kurz ungläubig den Kopf. "Stella?"
Sie strahlte ihn regelrecht an. "Sam? Du bist es wirklich? Ich dachte du wärst tot. Wie hast du überlebt? Die Todesser jagen uns doch! Und du warst so verdammt lange weg. Wo warst du? Warst du bei den Todessern? Du gehörst doch nicht zu denen oder?", Sie schien zwischen ihren Sätzen nicht einmal Luft zu holen, schüttelte kurz ungläubig den Kopf und redete sofort weiter. "Nein, kannst du ja gar nicht. Wo lebst du? Gibt es einen sicheren Ort? Ich wurde schon so oft fast geschnappt. Einmal war dieser Werwolf nur ein paar Meter von mir weg, aber er hat mich Gott sei Dank nicht gefunden. Wie geht's dir eigentlich?"
Sam sah sie etwas verstört an. Schließlich hatte er nicht damit gerechnet ausgerechnet hier die einzige andere muggelstämmige Slytherin zu sehen, von der er wusste. "Also... ich... ähm..." Hilfesuchend sah er zu Rowan und hoffte, der würde das irgendwie regeln.
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Do Dez 11, 2014 3:59 pm

Rowan konnte sich nicht mehr an das letzte Mal erinnern, an dem er in einem Supermarkt gewesen war. In einem ganz normalen. Muggelsupermarkt. Es irritierte ihn sichtlich, da er doch sonst immer gewohnt war bei den Zauberern sein Essen zu besorgen oder in irgendwelchen abgetanzten Kneipen zu essen, und trotzdem… war es fantastisch.
Er kam sich wieder vor wie ein kleines Kind, dabei war es ihm sogar ein Stück weit egal, dass Sam ihn immer noch mit bösen Blicken taxierte und er nicht wissen konnte, ob gleich einige Todesser zwischen der Obstabteilung und dem Süßigkeitenregal hervor springen würden und sie angriffen. Er lächelte nur dieses dämliche breite Grinsen, das er von sich selbst bald gar nicht mehr gewohnt war und entdeckte sogar einige Dinge, die Roel immer so gern als Kind gegessen hatte.
Während er mit vollgepackten Armen zurück zu Sam und dem Einkaufswagen stolperte und gerade die zusammen gesuchten Apfelbonbons und Nudelpackungen in den Wagen legte, sah er dann aber doch erschrocken auf und starrte für einen Moment sichtlich geschockt die Fremde an, die Sam anquatschte.
Für seinen Geschmack war sie zu laut, wirklich eindeutig zu laut und vor allem viel zu freizügig darüber was ihre momentane Situation anging. Da halfen auch nicht ihre großen Möpse, die Rowan natürlich nur mit einem kurzen Blinzeln bemerkte, ehe er wieder ihr Gesicht taxierte und seinen Zauberstab in seiner Tasche erfühlte.
"Heeey Sam… wer ist das?", fragte er vorsichtig und versuchte freundlich zu lächeln, doch sein Gesicht sah eher aus wie eine ungesunde Grimasse, die bei ihrem Anblick erstarrt war. Er traute der ganzen Sache nicht, vor allem wenn die Kleine so verdammt nervtötend war.
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Sam Donahue
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   So Jan 04, 2015 1:13 am

Sam setzte einen genervten Gesichtsausdruck auf. Rowan war überhaupt keine Hilfe. Aber das hätte er sich ja denken können. "Das ist Stella.",antwortete er resignierend. "Sie war zwei Jahre unter mir in Hogwarts."
Stella betrachtete währenddessen Rowan. Und das ziemlich interessiert. Ihm war diese oberflächliche Zicke schon in der Schule auf den Sack gegangen. Sie war immer wie eine Irre um Malfoy herum stolziert. Und als sie bemerkt hatte, dass der kein Interesse an Muggelstämmigen zeigte, hatte sie im ganzen Haus Lügen über ihn verbreitet.
"Hi. Bist du ein Freund von Sam?",fragte sie mit einem Blick, der wahrscheinlich besser in einen Porno als einen Discounter gepasst hätte und streckte dabei ihr Dekollete raus, das eindeutig nicht noch mehr Hervorhebung gebraucht hätte. Dann leckte sie sich leicht über die Lippen und wandte sich schließlich wieder an Sam. "Also, habt ihr etwas, wo man sich verstecken kann? Meint ihr ihr habt vielleicht noch ein Plätzchen für mich?",fragte sie und sah dabei aus, wie Bambi, nachdem man seine Mutter erschossen hatte.
"Ich weiß nicht...",meinte Sam und hoffte einfach, das würde ihr reichen, damit sie einfach verschwand. Wieder sah er hillfesuchend zu Rowan, auch wenn er es besser wusste. Stelle verfiel währenddessen in ihre Bettelstimme. "Auch kommt schon. Ihr könnt mich doch nicht einfach den Todessern ausliefern. Das könnt ihr einfach nicht machen. Wir müssen doch zusammen halten, oder?"
Sam seufzte genervt auf. "Willst du nicht noch lauter schreien? Vielleicht hat irgendwer hier noch nicht mitbekommen, dass wir auf der Flucht sind."
Stella lächelte ihn nur bekloppt und erwartend an und Sam meinte: "Das kann ich nicht entscheiden. Ist nicht mein Haus."
Damit hoffte er, wäre die Unterhaltung beendet und sie konnten einfach weiter einkaufen.
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 12:07 am

Je länger Rowan die Szene betrachtete, desto sicherer war er sich, dass Sam die Jüngere nicht leiden konnte. Nun ja… es war ziemlich offensichtlich, wie reserviert er sich ihr gegenüber verhielt, auch wenn er sich eigentlich immer reserviert gegenüber allen Leuten gab, doch hier war sich Rowan sicher, dass Sam es dieses Mal mit Absicht tat.
Er hob langsam eine seiner Brauen, las einen Moment das Etikett auf Roels Bonbons, die er ihr mitbringen würde und tat so, als ob ihn das ganze nicht angehen würde, ehe er schließlich den Mund öffnete und wieder aufsah, als Sam seinen letzten Satz gesprochen hatte.
Okay, egal wie wenig Sam die Kleine leiden konnte, sie konnten sie nicht einfach zurück lassen. Das war ziemlich fies und schließlich hatte er doch beweisen wollen, wie wenig er das doch inzwischen war und- Rowan brach den Gedanken ab und runzelte die Stirn. Er kam sich so langsam vor wie ein richtiger Vollidiot. Ständig beweisen zu müssen, nein, zu wollen, dass er nicht der kranke Todesser war, der er einmal hatte werden wollen, und das vor allem vor Sam, war wirklich anstrengend und raubte ihm jetzt schon den letzten Nerv. Doch ehe er sich dafür entscheiden konnte, ob er diese Route weiter nehmen wollte, nahm seine Stimme schon alles in die eigene Hand und ließ ihn sprechen, wobei er einen Moment auf Sam sah, als ob er sehen wollte, wie er reagierte, ehe er seinen Blick rasch wieder abwandte und sich wieder mit den Bonbons beschäftigte. Oh Gott. Total unauffällig, Roro.
"Ich fände ziemlich asozial sie hier stehen zu lassen, Sam", er sah wieder auf, erst zu dem Zauberer neben sich, dann zu der Blondine. "Ich meine, wenn sie nirgends hin kann. Mary wird sicher nichts dagegen haben, immerhin braucht sie unsere Hilfe oder?"
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Sam Donahue
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 12:23 am

Sam sah, wie Rowan ihn kurz musterte und wusste, wie die Sache laufen würde. Natürlich! Er hatte vergessen, dass er mit einem Haufen Weltverbessernden Gryffindors unterwegs war (auch wenn nur einer wirklich dort gewesen war, verhielten sie sich doch alle genauso bescheuert, vielleicht abgesehen von Roel, obwohl die sich auch immer mehr in einen Moralapostel verwandelte, klar, bei dem Umfeld).
Aber obwohl Rowan wahrscheinlich der Obertrottel war, was das anging, hatte Sam noch irgendwo den kleinen Funken Hoffnung, dass er verstand, dass das wirklich nicht ihr Problem war. Und zwar absolut nicht. Verdammt nochmal, sie hatten wirklich genug am Hals, auch ohne dass diese oberflächliche Kuh sie mit ihrem dummen Gerede vollsülzte und womöglich noch aus Versehen verriet, weil ein Todesser ein paar besonders tolle Muskeln hatte.
Als Rowan schließlich den Mund aufmachte, war klar, dass Sam mit seiner ersten Beurteilung der Lage Recht behalten hatte. Er verdrehte die Augen und seufzte laut auf. Aber Stella schien es nicht einmal zu bemerken. Sie hatte währenddessen ihre Arme um Rowan geschlungen und fiepte in viel zu hoher Tonlage: "Danke! Vielen Dank! Du rettest mir hier echt das Leben!"
Sam schloss die Augen und flehte um Geduld. Die würde er in nächster Zeit dank dem Trottel auch brauchen. Als Stella sich endlich wieder von Rowan löste, unterbrach er ihr schmachten in dessen Richtung mit den Worten: "Gut, du kannst mit. Aber hör auf, hier so einen Zirkus zu veranstalten. Die Leute gucken schon und wir können echt keine Aufmerksamkeit brauchen, klar?"
Die Leute in ihrer Umgebung starrten sie wirklich an. Klar, wenn diese Furie hier so einen Zinober veranstaltete. Sam fuhr sich kurz gequält mit der Hand übers Gesicht und meinte dann: "Ich würde sagen, wir zahlen. Wer weiß, wer hier alles mitgehört hat."
Dann fuhr er mit dem Wagen zur Kasse und fragte sich, was Jack wohl dazu sagen würde, dass er auf einmal Konkurrenz bekommen hatte. Die Vorstellung ließ trotz allem ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht erscheinen.
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 12:51 am

Obwohl das Haus von Marys Eltern sehr gemütlich eingerichtet war, konnte sich Roel nicht mit dem Gedanken anfreunden hier länger zu leben. Alles war hier so groß, so weitläufig, dass sie beinahe befürchtete in manchen Gängen wieder in Malfoy Manor zu stehen, ehe sie sich daran erinnern musste, dass das hier ein zwar großes Haus in der Vorstadt war und kein Schloss.
Gerade jetzt, wenn sie in der modernen Küche stand (weitaus moderner, als sie es jemals gewohnt gewesen war, vor allem nicht von ihrem Zuhause bei Jaque) und den anderen eine Kleinigkeit kochte, kam es ihr seltsam vor, dass sie nicht mehr direkt in Gefahr zu schweben schienen. Es war fast wieder die Ruhe eingekehrt, die sie auf der Party im Plattenladen verspürt hatte, nur dass die ebenfalls so schnell wieder zerstört worden war, wie sie gekommen war.
Roel schloss einen Moment ihre Augen und schüttelte dann hastig den Kopf. Es war lächerlich ständig daran zu denken, dass Crouch sie wieder finden würde, vor allem, da sie jetzt wusste, wie sie ihn aus seinen Gedanken auszusperren hatte. Sie hatte in der Fabrik lange gebraucht, doch irgendwann hatte sie es hinbekommen, dass sie die Anwesenheit der Verbindung gespürt hatte und diese dann zwar nicht kappen, aber zuhalten konnte. Er würde sie nicht sehen, er würde nicht wissen, wo sie waren und vor allem würde er sie nie wieder berühren.
Hastig wischte sie sich mit dem Handrücken über ihre Augen, während sie ein wenig grober die Suppe umrührte, die sie gerade zum kochen gebracht hatte und ließ sie dann mit einem ebenfalls übermütigen Schwung ihres Zauberstabs von allein weiterbrodeln, während sie sich umwandte und mit den Händen an der Stirn umdrehte und in der Küche hin und her lief.
"Alles okay", murmelte sie dann, versuchte ihren zitternden Atem wieder unter Kontrolle zu bekommen, ehe sie dann lächelte. Dieses Kapitel war vorbei und das war gut so. Sie hatte jetzt wichtigeres, um das sie sich kümmern musste. Zum Beispiel diese Nervensäge Stella...
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 1:10 am

Sam saß an einem kleinen Tisch in der Küche. Er hielt die anderen momentan einfach nicht aus. Gut, Mary hätte er ausgehalten, aber sie versank gerade wieder in dieser komischen Lethargie, die er von ihr nicht kannte und die ihm irgendwie Angst machte. Er hatte schon ein paar Mal versucht, sie da raus zu holen, aber es schien irgendwie einfach nicht zu funktionieren. Nein, eigentlich schien es die Sache nur noch schlimmer zu machen. Also ließ er sie mitterweile einfach ins leere starren, wenn sie dazu Lust hatte. Normalerweise blieb er dann neben ihr sitzen, damit er da war, wenn sie sich dazu entschloss, wieder zu reden. Aber heute war ihm das einfach zu viel. Vielleicht auch wegen dieser verdammten Stimmung und dem nervigen Gezicke, dass im Nebenzimmer herrschte. Sam hatte die Tür nur angelehnt, damit er mitbekam, falls Mary sich doch einmischen sollte, aber eigentlich war ihm das alles zu viel.
Stella war aus dem Haus gegangen um ein paar Besorgungen zu machen (Sam war sich ziemlich sicher, dass es sich dabei einfach nur um irgendwelche Schminke oder sonstigen dummen Kram handelte) und darin hatte Jack wohl seine Chance gesehen, jetzt endlich seine aufgestaute Nervigkeit raus zu lassen. Sam kannte diese Ausbrüche und war geflüchtet. Das konnte einfach nur eskalieren. Wenn er den Trottel nicht so bescheuert finden würde, würde er ihm grade Leid tun. "Nein ehrlich Rowan, was hälst du von ihr? Sie ist hübsch, oder? Findest du sie hübsch?"
Sam hätte ihn am liebsten geschüttelt und ihn angebrüllt, dass Stella einfach nur jedem auf den Sack ging, dass sein Kerl aus welchen Gründen auch immer, bis über beide Ohren in ihn verschossen war und vor allem, dass Jack wahrscheinlich den einzigen Dummen gefunden hatte, der obwohl er seine Schwester geschwängert hatte, trotzdem bei ihm blieb. Und schon allein aus diesem Grund hatte er wirklich nicht das Recht hier einen auf Eifersüchtig zu machen. Aber Gott sei Dank gingen ihn die Streitereien seines Bruders und dessen Freundes ihn nicht das Geringste an.
Stattdessen saß er nun also hier bei Roel, die ihnen etwas kochte. Sie war ziemlich schweigsam, aber das war sie in letzter Zeit ja öfter und Sam war ehrlich gesagt ganz froh darüber. Wengstens stritt sie nicht sinnlos durch die Gegend.
Auf einmal sagte sie allerdings doch etwas. Sam wandte sich zu ihr und bemerkte erst jetzt, dass anscheinend nicht das geringste in Ordnung war. Etwas überfordert stand er auf und meinte: "Warte, ich mach das!", um ihr dann den Kochlöffel aus der Hand zu nehmen und damit in dem Eintopf rum zu rühren.
Er kaute kurz ein wenig auf seinem Piercing rum und meinte dann: "Was ist los?", auch wenn das eine ziemlich bescheuerte Frage war. Schließlich hatte sie wirklich genug Gründe, um mit den Nerven am Ende zu sein. "Mach dir über die da drüben keine Gedanken, die kriegen sich schon wieder ein. Jacky spinnt nur. Das legt sich.",fügte er hinzu, auch wenn er sich ziemlich sicher war, dass es nicht an Jackys fünf Minuten lag.
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 2:17 pm

Roel hatte das Gezicke von Jack ignoriert, hörte es auch jetzt nicht, während sie an Sammy vorbei ging, dabei erst spät bemerkte, wie er ihr den Kopflöffel aus der Hand genommen hatte und sie dann mit ihren Händen noch immer an die Stirn gepresst da stand und einen Moment schwer ein und ausatmete, ehe sie ihre Augen wieder öffnete und sich dann zu Sam umdrehte. Sie sah auf den Boden, kam sich ausgelaugt und ziemlich dämlich vor, dass sie wegen simplen Gedanken gleich wieder eine Panikattacke bekam, doch sie konnte in letzter Zeit nicht anders, als sich so ihrem Ärger Luft zu machen. Vor Jack wollte sie so etwas nicht zeigen, sie wollte nicht, dass er sich Sorgen machte oder dass er wieder davon anfing, dass sie vielleicht nicht mit dem Kind klar kommen könnte. Obwohl sie wusste, dass er ihr inzwischen wieder vertraute, hingen ihr immer noch die Worte vom Abend der Party hinterher, genauso wie die, die er ihr beim Orden in Charlies und Fleurs Haus an den Kopf geworfen hatte.
"Es ist nicht wegen Jack", sagte sie und spürte, dass es sich anfühlte, als ob sie Lügen würde, doch es ging tatsächlich dieses Mal wirklich nicht um den kleinen Trottel. Es ging um Crouch und wie sie nicht damit klar kam, was er getan hatte und vor allem was sie getan hatte.
"Es ist egal, Sam, wirklich - Es ist nur so, dass ich manchmal Angst habe, dass… … es fühlt sich manchmal an, als ob ich plötzlich wieder in Malfoy Manor wäre und das tut weh. Sehr sogar."
Sie sah zu ihm auf und trat wieder an den Herd, nickte auf den Eintopf und schüttelte dann ihren Kopf. "Du musst nicht umrühren, das macht das Ding schon von allein. Hexe - schon vergessen?", sagte sie und grinste ein wenig schwach, ehe sie sich gegen die Küchentheke lehnte und wieder ins Leere starrte.
"Ist bei dir alles klar? Ich meine… ich weiß gar nicht- Man, Sam wir haben gar nicht mehr richtig geredet. Auch nicht auf der Party. Es ist fast unmöglich einzuschätzen, wie es dir geht. Ich meine, wir sind alle ziemliche Wracks, aber-", sie brach wieder ab und sah zu ihm, presste ihre Lippen ein wenig wütend aufeinander, knuffte ihn dann von der Seite an seinen Oberarm, ehe sie ihre eigenen Arme wieder verschränkte. "Du redest nie. Jetzt geht's mal nicht um mich oder Jack oder Rowan. Alles okay bei dir?"
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 2:35 pm

Sam nickte. Er verstand, was sie meinte. Obwohl er selbst die Gedanken an Malfoy Manor einfach so weit weg wie möglich schob. Komischerweise funktionierte das sogar ziemlich gut. Zumindest solange es Tag war...
Er grinste kurz schief und ließ den Löffel los. Irgendwie hatte er sich viel zu lange daran gewöhnt, wieder alles auf Muggelart zu machen. Es war immer noch komisch, wieder zaubern zu können.
Er lehnte sich gegen die Küchenzeile und sah Roel an, wartete fast darauf, dass sie weinen würde oder dass irgendwelche Geschichten aus ihr heraus brachen und versuchte sich darauf vorzubereiten. Schließlich war er nicht gerade gut darin, Leute zu trösten. Nein, das war eindeutig nicht sein Fachgebiet.
Stattdessen fragte sie, wie es ihm ging und Sams Körper spannte sich an. Trotzdem hielt er ihrem Blick stand und legte sein übliches gespieltes Grinsen auf, in dem er mittlerweile ziemlich gut war. "Ach was, mir geht's gut. Du solltest dir lieber um dich Sorgen machen. Schließlich bist du von dem Idioten da draußen schwanger!"
Wie aufs Stichwort hörte man Jacks Stimme durch die angelehnte Tür. "Nein, ich versteh's wirklich, wenn du lieber mit ihr zusammen wärst. Ich meine es wäre bestimmt viel einfacher für dich. Ich wär dir nicht böse."
Sam verdrehte die Augen. Er hatte das ganze falsch eingeschätzt. Das war kein Eifersuchtsanfall, sondern einer seiner 'Ich bin ja so scheiße, los, sehs endlich ein'-Attacken.
"Siehst du?" Er deutete kurz auf ihren immer noch flachen Bauch und sagte in einer Stimme, die erkennen ließ, dass er es nicht wirklich ernst meinte: "Wer weiß, was da in dir wächst."
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 2:46 pm

"Sammy", Roels Stimme war auf einmal ernster geworden und hörte sich vor allem sehr viel dunkler an als zuvor. Sie sah ihn mit finsterer Miene an, musterte ihn erst ausgiebig, ehe sie beide Brauen nach oben zog. "Ich meins ernst. Rede. Jetzt. Es geht jetzt nicht um mich oder deinen Idiotenbruder. Das ist mein Problem, ob ich mich hab hinreißen lassen mit ihm zu schlafen, also reden wir jetzt über dich. Kannst du schlafen? Isst du genug? Du siehst für meinen Geschmack zu dünn aus."
Sie presste ihre Lippen aufeinander und verschränkte ihre Arme, ehe sie wieder ihre Brauen ein wenig mehr nach oben schob, sodass sie fast unter ihrem Pony verschwanden. "Also? Ich warte. Ich warte solange bist du mir wenigstens diese kleinen Fragen beantwortet hast."
Roel wusste, dass sie bei Sammy nur mit Sturheit weiter kam. Immerhin hatte sie stur sein müssen, als er sie damals gefragt hatte, ob sie ihn zu den Todessern bringen konnte und immerhin hatte Sturheit etwas bewirkt, als er nach ihrem vehementen Nein immer noch nicht aufgehört hatte sie zu nerven. Also musste es doch hier auch etwas bringen… oder?
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Sam Donahue
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 3:06 pm

Das falsche Grinsen blieb wie festgemeißelt auf seinem Gesicht, auch wenn sein Blick noch leerer wurde, als vorher. Er bemerkte selbst, dass es ihn verwirrte, dass ihre dummen Worte ihn wieder zurück schleuderten in dieses verdammte Verlies. In diesen abgeschlossenen dunklen Raum seiner Gedanken, aus dem er sich immer noch nicht ganz befreit hatte.
Sam schüttelte leicht den Kopf. "Nein, ich-" Dann unterbrach er sich selbst. Das Grinsen verschwand, stattdessen war da eine Art entschlossener Verzweiflung in seinem Blick. "Es geht mir gut, ok? Es. geht. mir. gut!" Was sollte er ihr auch erzählen? Sie war doch dabei gewesen. Sie war doch bei dieser ganzen Scheiße dabei gewesen. Sie hatte alles mitbekommen. Sie wusste mehr, als jeder andere in diesem verdammten Haus. Also warum sollte er gerade ihr noch mehr erzählen?
Ob er schlief? Ob er genug aß? Was ging sie das an? Was ging das hier überhaupt irgendwen an? In dieser einen Nacht hatte er Jacky alles erzählt. Und er wusste immer noch nicht, warum er das getan hatte. Schwäche. Diese verdammte Schwäche. Nein, Sam durfte nicht noch mehr wie dieses verweichlichte, kaputte Etwas wirken, als dass er sich selbst manchmal sah. Irgendwer hier musste schließlich die Nerven behalten. Und wenn er zusammen brechen würde- er wusste nicht ob er- Sam unterbrach sich selbst in seinen Gedanken.
"Ich krieg das schon allein auf die Reihe. Also belassen wir es dabei." Am liebsten wäre Sam aus dem Zimmer verschwunden, aber er wollte jetzt nicht an dem streitenden, alten Ehepaar da draußen vorbei. Aber ihm war klar, dass Roel ihn nicht einfach so in Ruhe lassen würde. Also meinte er: "Ich denke das essen ist fertig. Vielleicht sollten wir die anderen rufen."
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 3:16 pm

Roel taxierte ihn, auch nachdem Sam mit seiner abweisenden Rede geendet hatte, immer noch weiter mit ihren Blicken, starrte ihn regelrecht an, während sie ihren Zauberstab hob und den Topf so von der Flamme nahm und diese löschte.
Normalerweise hatte sie immer geglaubt sie wäre nicht gut darin sich um andere Leute zu kümmern und dass sie im Trösten vor allem eine totale Niete war, doch hier schien sie gerade ihr Naturtalent entdeckt zu haben, vor allem bei Sammy. Sie würde nicht locker lassen und sie wusste, dass Jack es nicht auf die Reihe bekommen würde aus Sammy auch nur ein Fitzelchen heraus zu quetschen, wenn er sich weiterhin so mit Rowan zoffte und sich von dieser Person ablenken ließ, die neuerdings bei ihnen wohnte.
"Gut - aber nur für jetzt. Ich weiß, dass du gern jetzt den Gefassten spielen würdest, Sam, aber du weißt ganz genau, dass wir alle irgendwie kaputt sind und du nicht alleine bist. Wenn du nicht mit Jack darüber reden willst, in Ordnung… aber du kannst zu mir kommen, ich will dass du das weißt. Immerhin sind wir Freunde… oder?" Sie sah ihn kurz abwartend an und stellte den Topf dann auf den Tisch. Nachdem der dort mit einem weiteren Schwung ihres Stabes gelandet war, wandte sie sich wieder zu ihm um. "Und… es tut mir Leid, dass ich das alles zugelassen habe. Ich hätte strenger sein sollen und dich von diesen Leuten fern halten. Ich war auch mal dumm genug zu glauben, dass ich schlauer wäre als sie und dass sie mir nicht anhaben könnten, aber das war falsch. Und es tut mir Leid, dass ich nie etwas getan habe, um das ganze früher zu beenden. Das war sehr dumm und sehr egoistisch von mir. Ich-", sie hielt inne und wischte sich wieder über die Augen und sah zu Sammy, ehe sie sich wieder darauf konzentrierte die schwebenden Teller zu koordinieren, die den Tisch von allein deckten. "Komm einfach, wenn du reden willst, okay?"
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Sam Donahue
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 3:30 pm

"Wir sind keine Freunde",murmelte er, wohl wissend, dass er sie schockte. "Wir sind der Donahue und Salem Kugelschreiber - Versand." Das schiefe Grinsen, dass nun folgte, war um einiges ehrlicher, als das vorher gegangene. "Ich meine komm schon, sogar die reinblütigsten Reinblüter haben Muggelzeug bei uns gekauft. Würde mich mal interessieren, wie sie geguckt haben, als sie mitbekommen haben, dass die Stifte nicht verzaubert waren, sondern einfach nur aus 'nem Muggelladen." So etwas wie ein kurzes Lachen kam aus seiner Kehle und es wunderte ihn selbst.
Er war froh, dass sie es bleiben ließ. Und er war froh, dass sie ihm sagte, dass er zu ihr kommen konnte. Auch wenn er wusste, dass er das nicht tun würde. Es war nett von ihr, aber er wollte einfach nicht darüber reden. "Und mach dir keinen Kopf deswegen",fügte er noch mit einer abwinkenden Bewegung seiner Hand hinzu. "Du warst auch nur irgendeine kleine Greiferin. Was hättest du schon tun können?"
Er schenkte ihr ein weiteres schiefes Grinsen und fing dann an den Tisch zu decken. Und irgendwie, es wunderte ihn selbst, breitete sich langsam ein warmes Gefühl in ihm aus. Nur langsam und nur ein bisschen. Aber allein die Tatsache, dass es jemanden gab, der sich um ihn sorgte, ohne ihn zu etwas zu zwingen, war Grund genug, sich irgendwie besser zu fühlen. Roel war wirklich verdammt in Ordnung.
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Roel Salem
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 6:18 pm

Wenn man den sehr einseitigen Streit von Jack und Rowan ignorierte, und das tat sie sehr gewissenhaft, konnte Roel von einem ruhigen Mittagessen sprechen. Es war… nett. Einfach nur normal und das brachte sie eben doch dazu einfach mal wieder leicht zu lächeln, während sie Sam zuhörte, der ihr eine Anekdote aus Hogwarts erzählte, über die sie dann sogar lachen musste. Sie hatten während dem Essen eigentlich nur über ihre damalige Zusammenarbeit gesprochen und wie sie die Reinblüter mit Muggelkugelschreibern reingelegt hatten und nicht über die Ereignisse der letzten Wochen, wie schlimm es doch war, dass Roel von Jack schwanger war oder wie sehr sie doch alle vor Crouch Angst hatten… nun ja… bis jetzt.
"Ich hab gehört, dass du schwanger bist", die hohe Stimme der Slytherin vor ihr hatte Roel aus einer schönen Illusion eines Alltags geweckt, den sie schon lange nicht mehr gehabt hatte und das stimmte sie nicht nicht gerade fröhlich. Auch die Frage Stellas trug nichts dazu bei, das sich ihre Stimmung erhellte, sondern brachte sie nur dazu ihr Lächeln zu verlieren und sie ein wenig reserviert anzusehen, während sie lustlos anfing in ihrem Eintopf herumzurühren.
"Ja. Hat… ähm… es dir Jack erzählt oder?", sie sah zu ihrem besten Freund hinüber, sah Rowans Blick, der schlagartig rot anlief und den Roel dann nur ein wenig entrüstet anstarrte. "Roro", zischte sie unter ihrem Atem enttäuscht und lehnte sich dann zurück, während sie beobachtete wie Stella sie besonders neugierig betrachtete.
"Ja, nein, dein Bruder hat es mir gesagt und ich wollt dir nur gratulieren - ich meine wir kennen uns ja kaum, ich weiß ja gar nichts über dich, du hast ja bestimmt schon längst den Abschluss auf Hogwarts gemacht, als ich da hingekommen bin und-"
"Ich war 2 Jahre über Sammy, also nein… du hättest mich noch kennen können", sagte Roel dann und erntete dann auf einmal von Stella einen mehr oder weniger erstaunten Blick, den sie nicht genau einordnen konnte. "Was? Was ist?"
Stella rührte nun auch mit ein wenig pikierten geschürzten Lippen in ihrem Eintopf herum und sah Roel dann erst wieder an. "Nichts, ich dachte nur… du wärst älter, wenn du jetzt schon schwanger bist. Aber naja… Unfälle passieren halt oder?"
Roels Augen weiteten sich merklich, während sie irritiert ihre Stirn runzelte. Was bildete sich diese kleine- "Was willst du damit sagen?"
"Hm nichts… weißt du denn überhaupt wer der Vater ist?"
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Jack Donahue
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 6:51 pm

Jack hatte mit halbem Ohr bei Sam und Roels Gespräch zugehört. Natürlich freute es ihn, dass die beiden endlich mal wieder normal redeten. Gut, Sammy hatte man sowieso nichts angemerkt, aber Roel war in letzter Zeit einfach so still gewesen. Außerdem war es wirklich lange her, dass es einfach nur um alltägliches ging. Obwohl er zugeben musste, dass ihn die Tatsache, dass Roel und sein Bruder anscheinend in Hogwarts die Reinblüter verarscht hatten, ziemlich neidisch machte.
Die Sache mit Rowan war immer noch nicht geklärt. Gut, vielleicht sah er etwas, wo gar nichts war, aber Stella war hübsch und sie hatte mit Sicherheit nicht Rowans Schwester geschwängert. Er wäre mit ihr besser dran und das war wahrscheinlich allen klar. Er hatte einfach schon seit Rowan von dieser Geschichte wusste Angst, dass er nur aus einer Art Pflichtgefühl mit ihm zusammen blieb. Schließlich konnte er ihm das alles einfach nicht verziehen haben. Nicht nur die Sache mit Roel, auch das dunkle Mal, dass unter seinem Pulli versteckt war...
In dem Moment mischte sich nun auch Stella wieder ein. Sie fragte Roel, ob sie schwanger war und Jack sah auf. Er hatte nicht gewusst, dass sie davon wusste und irgendwie wäre es ihm lieber gewesen, wenn sie es nicht täte. Schließlich war sie trotz allem seiner Meinung nach ziemlich nervig.
Er folgte dem Gespräch und war erst einmal viel zu geschockt von dieser verdammten blöden Kuh, als dass er überhaupt hätte dazwischen reden können. Und für diese hohle Tussi hätte er Rowan aufgegeben? Also ob. Als ob! Da war er ja sogar mit ihm besser dran.
Sam starrte sie mit zu Schlitzen verengten Augen an und wollte wohl gerade etwas sagen, als Jack ihm zuvor kam. "Ich bin der Vater. Hast du was dagegen?",fragte er sie und sah sie an, als wäre sie Crouch höchstpersönlich.
Sam fing wieder an in seinem Eintopf herum zu stochern, aber Jack erkannte, dass er in Habacht Stellung war, falls sie noch einmal Roel angreifen würde. Aber die schien nun ein neues Opfer gefunden zu haben. Ihr Blick ruhte verstört auf Jack. "Ich dachte, du wärst schwul?"
Jack fragte sich langsam, was genau sie da ins Haus gelassen hatten. "Geht dich das eigentlich irgendwas an?",fragte er und ihm war klar, dass er nicht mehr lange ruhig bleiben würde.
Stella fing nun an den Kopf zu schütteln und schien regelrecht empört zu sein. "Ihr wollt mir also wirklich weiß machen, dass ihr es gut findet, wenn ein Teenager mit einer Schwuchtel ein Kind bekommt? Denkt ihr nicht, es wäre besser, wenn es gar nicht so weit kommt? Das ist doch kein Leben, ich meine-" Es knallte.
Jack hatte vor lauter Abscheu, die er für dieses Wesen vor ihm empfand, nicht einmal bemerkt, dass Mary aufgestanden war um ihr schließlich eine Backpfeife mitzugeben, die einen roten Abdruck auf Stellas Wange hinterließ. Die starrte Mary einen Moment lang an und verengte dann ihre Augen zu Schlitzen: "Fass mich nicht an, du verdammter Muggel!"
"Verschwinde!",kam es zischend von einer Seite, auf der es bisher komplett ruhig geblieben war. "Verschwinde aus diesem Zimmer! Sofort!"
Jack war sich nicht sicher, ob er Sam jemals so wütend gesehen hatte, wie in diesem Moment. Sein gesicht war gerötet und es brauchte ihn anscheinend einige Anstrengung nicht einfach aufzustehen und sie selbst vor die Tür zu setzen. "Hau ab!"

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 7:04 pm

Roel hatte bei Stellas Worten gar nicht antworten können. Sie starrte sie mit offenem Mund an, die Arme auf der Tischplatte abgestützt und den Löffel noch in der Hand, von dem langsam ein Tropfen Eintopf nach dem anderen auf das dunkle Holz tropfte.
Was?
Roel blinzelte. In ihrem Kopf wiederholte sich das Worte noch einmal, dieses Mal lauter und vor allem deutlicher. WAS? Sie riss wütend die Augen auf und wollte gerade etwas sagen, doch da kam Mary ihr zu vor und scheuerte Stella so deftig eine, dass ihr Kopf zur Seite schnellte und sie sofort ihre Wange hielt und anscheinend jetzt schon Tränchen in den Augen hatte. Roel hatte kein Mitleid, ehrlich gesagt beruhigte sie es einen Moment, dass die kleine Schlampe Schmerzen hatte. Unendlich dankbar sah sie zu Mary, fing sogar wieder an leicht zu lächeln und sah dann nur noch aus dem Augenwinkel wie Stella weinerlich aufstand und sofort den Raum verließ, nur um die Treppen nach oben zu rennen und wohl dort in ihr Zimmer zu verschwinden, welches sie ihr überlassen hatten. Roel hoffte, dass sie dort auch die nächsten Tage bleiben würde, wenn nicht sogar die nächsten Monate. Doch ehe sie sich über diese Aussicht freuen konnte, sah sie Sams hochrotes Gesicht, Rowan wie er vor Wut aufgestanden war und Jack, der ebenfalls noch so zu kochen schien wie Mary.
"Leute… danke aber… Setzt euch wieder hin", murmelte Roel leise und begann dann wieder in ihrem Eintopf herum zu stochern. "Ignoriert sie einfach, sie weiß es nicht besser", murmelte sie dann und runzelte die Stirn, während die letzten Worte ihrer nervtötenden Mitbewohnerin noch in ihrem Kopf nachhallten. "Ich ähm… geh mal raus", murmelte sie dann und stand dann unverhofft vom Tisch auf, sah noch wie Rowan seinen Arm hob und etwas murmelte, von wegen sie solle hier bleiben, ehe sie den Raum verließ und rasch hinüber zur Haustür ging, nur um erst davor wieder tief Luft zu holen.
Es war nicht gerade einfach so direkt ins Gesicht gesagt zu bekommen wie verkorkst die eigene zukünftige Familie war, aber sie wusste, dass Stella ziemlich dumm sein musste und das ganze nicht so sehen konnte, wie es tatsächlich war. Jack und sie würden gute Eltern werden… oder zumindest hoffte sie das.
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Jack Donahue
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 7:21 pm

Jack schüttelte immer noch den Kopf über diese verdammte... ihm fiel nicht einmal ein Wort ein, dass sie beschrieb. Statt sich allerdings weiter darüber Gedanken zu machen, wie sehr er Stella hasste, überlegte er einen kurzen Moment, ob sie nicht doch recht hatte. Nicht, dass er wollte, dass das Kind nicht zur Welt kam, nein, einfach nur ob sie damit Recht hatte, dass dieses Kind jetzt schon dazu verdammt war, ein genauso verkorkstes Leben zu führen, wie seine Eltern vor ihm.
Als Roel auf einmal aufstand und zur Tür ging, schob er diese Gedanken allerdings beiseite. Er warf Rowan einen entschuldigenden Blick zu, weil er sich wahrscheinlich nicht einmal vorstellen konnte, wie komisch es ihm dabei gehen musste und lief seiner Freundin dann hinterher.
Roel stand noch direkt vor der Tür. Anscheinend hatte sie nicht vor, davon zu laufen. "Alles in Ordnung?",murmelte er und stellte sich hinter sie.
"Gib nichts auf ihr Gerede. Sie hat keine Ahnung. Wir kriegen das schon hin." Ihm war selbst klar, wie abgedroschen diese Sätze waren. Vor allem, weil er sich selbst gar nicht so sicher war, ob sie nicht einfach komplett überfordert sein würden, das alles zu händeln. Aber Roel musste das nicht wissen. Egal wie, sie mussten es einfach hinkriegen.
Er kaute ein wenig auf seiner Unterlippe herum und fragte sich, wie er sie am besten aufmuntern konnte. "Weißt du, es gibt etwas, dass sie nicht weiß. Sie weiß nicht, wie wir sind. Wir haben schon ganz andere Sachen geschafft. Ich meine wir haben Malfoy Manor überlebt, da werden wir doch damit fertig werden, Windeln zu wechseln, oder nicht?"
Das halblebige Grinsen, dass er aufgesetzt hatte, verschwand recht schnell und machte einer nachdenklichen Miene Platz. Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu: "Und weißt du... natürlich, es hätte nicht so früh sein müssen. Aber trotzdem... ich habe mir eigentlich immer ein Kind gewünscht. Aber ich hatte eigentlich nicht gedacht, dass ich ein eigenes bekommen würde." Er seufzte und sah sie dann einen Moment an. Dachte zurück an die Party im Plattenladen. Nicht an all die schlimmen Dinge, sondern an den Moment, als sie zu zweit auf der Tanzfläche gestanden hatten und er für einen kleinen Moment vergessen hatte, dass er Rowan liebte. Als er für einen kleinen Moment vergessen hatte, dass er sie nicht küssen durfte. Es auszusprechen fühlte sich an, wie ein Geständnis. "Auch, wenn es das alles ziemlich schwierig macht... irgendwie bin ich froh, dass du die Mutter bist."

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 7:40 pm

Roel hatte ihre Arme fest verschränkte, die Schultern hochgezogen und eigentlich eine sehr abweisende Haltung eingenommen, als sie draußen allein gewesen war, doch sobald sie Jacks Stimme hörte und sich zu ihm umdrehte, lockerte sich diese und ihre Arme hingen dann wieder normal an den Seiten ihres Körpers hinunter. Sie fühlte sich besser, tatsächlich nur weil Jack mit ihr sprach und sie anfangs nicht einmal genau verstanden hatte, was er gesagt hatte. Zu sehr war sie noch durch den Wind gewesen, verwirrt von Stellas Worten, die ihr weh getan hatten, auch wenn sie das nicht gerne zugeben wollte. Denn sie wusste, dass sie irgendwo recht hatte und das schmerzte.
Aber genau was sie eigentlich dann zu Jack hatte sagen wollen, nahm ihr Freund ihr vorweg und sie fing wieder an zu lächeln. "Ich weiß, Jack. Wir packen das alles, das mit wirklich klar… das einzige, wovor ich eben nicht Angst habe ist, dass wir beide dieses Kind großziehen. Weil ich einfach weiß, dass…" Sie brach kurz ab und sah ihn an, ließ ihn aussprechen und grinste dann ein wenig breiter, ehe dieses Grinsen wieder ein wenig verblasste und ein wenig schüchternes Lächeln zurück blieb. "… ich bin auch froh, dass du der Vater bist, Jack", sagte sie dann und strich sich durch ihre Haare, ehe sie dann einen Moment zu zögern schien, ehe sie dann ihre Arme um seinen Hals legte und ihn umarmte. "Genau deswegen weiß ich, dass wir das packen. Einen besseren Vater hätte es nicht haben können."
Roel hatte die Worte schon ausgesprochen, ehe sie sich deren Bedeutung bewusst gewesen war. In diesem Moment war sie froh, dass es in der Umarmung unmöglich war, dass Jack ihr Gesicht sah. Ihre Wangen waren rot angelaufen, ihr Gesicht wurde heiß und sie vergrub es in Jacks Schulter, während sich ihr Kopf anfühlte als würde er erst anfangen zu glühen, nur um dann vor sich hin zu dampfen. Sie war sich schon seit längerem bewusst, dass sie Jack mehr mochte, als sie es zugab. Aber sie wollte ihn und Rowan nicht unglücklich machen, es wäre besser wenn sie einfach nichts sagte und alles so beließ wie es eben war. Sie schluckte und dachte an die Nacht zurück, in der Jack und sie miteinander geschlafen hatten und daran, wie er es ihr zwar rational noch wie ein riesiger großer Fehler vorkam, aber sie doch emotional so froh war, dass das geschehen war. Sie waren sich in der Nacht nahe gewesen und Roel hatte sich öfters daran erinnert als ihr lieb gewesen war.
Sie blieb so eine Weile stehen, horchte auf Jacks Atem und war sich nicht sicher, wann es die beste Zeit war sich von ihm zu lösen, als sie plötzlich leise Schritte hinter sich hörte und sich schlagartig umdrehte und dabei leicht gegen Jack rempelte, als sie hinter sich sah.
Einen Moment lang dachte sie schon es wäre Rowan gewesen, doch als sie bemerkt hatte, dass Schritte vom Gartentor hergekommen waren waren ihre Gedanken zu Crouch gehuscht und Panik hatte sich in ihrer Brust ausgebreitet, die nun wieder so schnell verpufft war wie sie gekommen war.
Eine Gruppe Teenager stand vor ihnen, allesamt verschmutzt und offensichtlich völlig kraftlos von einer langen Reise und sahen sie an, als ob sie eine Heilige wäre, die ihnen gerade den Himmel versprochen hatte.
Sie riss die Augen auf und starrte sie einen Moment verwirrt zurück an, ehe einer von ihnen vortrat und sie außer Atem, allerdings sehr erleichtert anlächelte.
"Du bist Rowans Schwester oder?", fragte er und erst jetzt begann sich in Roel ein Gefühl zu regen, dass sie den Kleinen irgendwoher kannte. "Ich bin Dennis Creevey. Der Orden hat uns geschickt. Schon vor… Tagen. Wir wurden angegriffen, aber jetzt…", er grinste und Roel sah ihm an, dass er mit sich kämpfte wach zu bleiben. "Jetzt sind wir da. Können wir... können wir hier bleiben? Bitte?"
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Jack Donahue
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 8:01 pm

Jack legte ebenfalls seine Arme um Roel und war verdammt froh, dass sie sich genau in diesem Moment entschieden hatte, ihn zu umarmen, sodass sie sein Gesicht nicht sehen konnte. Er hatte eigentlich gedacht, aus dem Alter in dem man rot anlief, wäre er draußen, aber anscheinend war das nicht so. Während er ihr etwas unbeholfen über den Rücken strich und wieder einmal ihren Geruch einatmete, fragte er sich nun ernsthaft, was mit ihm nicht stimmte.
Die Sache auf der Party hatte er irgendwie unter Alkohol und dem aufflammen alter Gefühle verbucht, aber langsam wurde ihm klar, dass es nicht so einfach war. Das hier war nur Roel, versuchte er sich einzureden, während er ihr über die Haare strich und versuchte, den Anflug des Kribbelns zu ignorieren, dass sonst nur in seiner Magengegend herrschte, wenn er mit Rowan allein war.
In dem Moment, als er sich dazu entschloss, es einfach zu genießen, dass er sie im Arm halten konnte, hörte er Schritte und Roel riss sich von ihm los. Jack sah immer noch etwas bedröppelt auf die verdreckte Gruppe, die auf einmal vor ihnen stand.
Creevey? Das kam ihm bekannt vor. Er überlegte kurz, bis ihm einfiel, wo er den Namen schon einmal gehört hatte. Ein Junge namens Creevey war damals genauso von dem Basilisken versteinert worden wie Sammy. Er hatte ihn ein halbes Jahr lang mit nur einem geöffneten Auge angestarrt, jedes Mal wenn Jack bei Sam gewesen war.
Aber der Junge vor ihm sah anders aus. Irgendwie noch winziger. Aber es war jetzt egal, wen genau er hier vor sich hatte. Wahrscheinlich war es der Bruder des anderen Creevey und somit konnte Jack sich denken, warum die Kinder hier aufgetaucht waren. "Kommt rein",meinte er, nachdem er sie nach dem Passwort gefragt hatte und sie schleppten sich regelrecht ins Haus.
Jack sah noch einmal zu Roel, aber der Moment, der gleichzeitig schön und irgendwie auch unheimlich gewesen war, war vorbei. Die Realität hatte sie wohl mal wieder eingeholt und so wie es aussah würden sie in nächster Zeit auch kaum einmal allein sein. Vielleicht war das allerdings auch besser so.
Jack versuchte den Gedanken daran, was genau er für Roel empfand einfach von sich zu schieben und sich stattdessen darauf zu konzentrieren, dass sie den Muggelstämmigen hier so schnell wie möglich einen Schlafplatz zurecht machten.

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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Di Feb 03, 2015 9:11 pm

Das Wohnzimmer fühlte sich kalt an, wenn man es betrat. Allerdings hatte das wohl wenig mit der Temperatur zu tun, viel mehr war die Atmosphäre hier unangenehm und totenstill, weil alle Anwesenden das gleiche spüren konnten. Wenn das Radio lief, lag Tod in der Luft. Sie alle hielten täglich den Atem an, wenn Lee Jordan auf Potterwatch die Neuigkeiten verkündete, sie alle waren leise, wenn sie das Zimmer durchquerten, denn eigentlich wurde das verhexte Gerät nie ausgeschalten. Seit dem Tag, an dem sie hier angekommen waren und Rowan sich darum gekümmert hatte, hatten sie es nicht mehr abgestellt und vielleicht war das besser so. Es war beängstigend und beruhigend zu gleich die Todesmeldungen zu hören. Einerseits, weil sie wusste, wie viele Menschen, Muggel, Zauberer und Hexen täglich starben, andererseits weil selten unter ihnen Namen waren, die man persönlich kannte. Zumindest bis jetzt. Rowan erwartete eigentlich immer, dass Jordan Jaques Namen aussprechen würde oder den eines anderen Mitgliedes des Orden des Phönix.
Auch jetzt stand er angespannt im Türrahmen, horchte, lauschte auf die Stimme, die beinahe flüsternd vorlas, was auf der Pergamentrolle vor ihr geschrieben stand und atmete erst erleichtert auf, als er fertig war und heute zum Glück keine Namen zu verlesen hatte. Es war niemand gestorben und Rowan konnte das einfach nicht glauben.
Obwohl er eigentlich leise gewesen war, hatte er wohl mit seinem Seufzen das Mädchen vor ihm erschreckt. Sie war zusammen gezuckt und hatte ihren rothaarigen Kopf nach hinten schnellen lassen, ehe der Zauberer entschuldigend die Hände hob und sie ermutigend anlächelte. Sie war eine der Muggelstämmigen, die vor ein paar Tagen hier angekommen waren und wohl die einzige, von der er noch nicht erfahren hatte, wie sie hieß. Sie schien schüchtern zu sein, sah ihn mit großen Augen hinter ihrer dicken Hornbrille an und lächelte dann ebenfalls scheu, ehe er ihr zunickte und langsam auf sie zu ging.
"Hörst du jeden Tag die Nachrichten?", fragte er leise, während er hörte wie im Rest des Hauses langsam Ruhe einkehrte und jemand in einem der Nebenzimmer angefangen hatte zu schnarchen. Er wusste nicht, ob alle schon schlafen gegangen waren, doch er bezweifelte es. Er wusste, dass Roel seit Tagen nicht richtig schlafen konnte, genauso wenig wie Jack, der sich nachts immer wieder unruhig hin und her gedreht hatte. Dennoch blieb er vorsichtig und unterhielt sich flüsternd mit dem Mädchen.
"Darf ich mich setzen?", fragte er und lächelte sie warm an, damit sie ihre Scheu verlor und sie nickte dann eifrig.
"Natürlich, klar, ich äh- Ich hör jeden Tag rein, falls… naja du weißt schon", murmelte sie aufgeregt und Rowan bemerkte wie sie rot anlief und konnte nicht anders als ein wenig breiter zu grinsen. Vor allem die Mädchen der Neuankömmlinge schienen ein Auge auf ihn, sowie auf die anderen Männer hier geworfen zu haben und er konnte es ihnen nicht verübeln. Er war ziemlich gutaussehend. Sein Freund war verdammt gut aussehend… und Sammy war auch nicht schlecht. Außerdem waren sie Teenager, wenn Rowan daran zurückdachte, wen er in diesem Alter alles toll fand, wusste er jetzt schon, dass er nicht anfangen konnte sie zu zählen. Denn dann würde er heute sicherlich nicht fertig werden.
Er kratzte sich am Kopf, hörte wie Lee Jordan gerade einen makabren aber ziemlich angebrachten Witz halbherzig erzählt hatte, nachdem er von einem Erfolg des Ordens berichtete und sah dann wieder zu der Kleinen neben sich.
"Wartest du auf etwas bestimmtes?", fragte er dann und runzelte die Stirn, als das Mädchen immer verkrampfter auf das Radio zu starren schien.
"Ja", murmelte sie leise, kaum hörbar und er sah wie sich ihre Finger in ihre dreckige Jeans vergruben. "Meine Eltern…"
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BeitragThema: Re: Unser krasses hardcore RPG   Mi Feb 04, 2015 12:08 am

Die Tür zum Wohnzimmer war nur angelehnt und wie jeden Abend, seit sie das Radio hatten, lehnte Sam im halbdunkel neben der Tür. Er hörte sich die Namen der Gefallenen an. Eigentlich war er sich nicht wirklich sicher, warum er sich das jeden Abend antat. Er hatte niemand wichtigen mehr, der nicht hier war. Seine alten Freunde hatte er seit Jahren nicht gesehen. Und die Todesser, die ihn behandelt hatten wie einen räudigen Hund würde er mit Sicherheit auch nicht vermissen.
Aber egal wie oft er sich sagte, dass er diesen Abend in seinem Bett bleiben würde, jedes Mal stand er wieder hier und hörte Lee Jordan dabei zu, wie er Namen vom Pergament las, Todesser, Muggelstämmige, Muggel... Hier machte es auf einmal keinen Unterschied mehr.
Er wartete bis er endlich das rascheln hörte, das ankündigte, dass die Namen eingetroffen waren. Es ging viel zu lange, bis Jordan die Rolle aufgerollt hatte. Während nur das Rascheln zu hören war, überlegte er sich, wann er Jack endlich die Wahrheit sagen sollte. Er wusste nicht, wie sein Bruder reagieren würde. Ob er es als Fehler ansehen würde, den er ausbessern musste. Er wusste nicht einmal, ob es ihm nicht sogar egal wäre, wenn er es täte.
Rhydian hatte ihm irgendwann davon erzählt. Dass es nicht der Fluch war, der sie zum umfallen gebracht hatte. Er musste sie knapp verfehlt haben. Nein, es war die Tatsache, dass sie zugesehen hatte, wie ihr Sohn seinen eigenen Vater getötet hatte. Das hatte sie nicht verkraftet. Sam wusste nicht genau, was es gewesen war, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall... irgendetwas eben. Aber sie war nicht gestorben. Wenn Rhydian nicht gelogen hatte, war sie noch irgendwo. Vielleicht sogar in ihrer alten Wohnung.
Endlich verlaß Jordan, dass niemand gestorben war. Sam konnte sich das kaum vorstellen. Er atmete auch nicht wirklich auf. Es war einfach nur eine Feststellung. Es kam ihm so vor, als wäre es seine Pflicht wenigstens zu wissen, ob sie sie töteten. Ob er sie vielleicht aus Rache tötete. Auch wenn er wissen müsste, dass es ihm kaum noch etwas ausmachen würde. Schließlich hatte er ihm oft genug gesagt, wie gut er es jetzt hatte. Jetzt, da er nicht mehr in diesem Rattenloch leben musste.
Sam wusste, dass er nicht nur wegen ihrem Namen da war. Es war nicht nur der Name Donahue, der ihn jeden Abend dazu brachte, sich hinter der Tür zu verstecken. Der Name, der ihn genauso interessierte lautete anders. Er hatte ihn oft genug benutzt. Erst wütend, dann flehend und schlussendlich ohne jedwedes Gefühl. Rockwood.
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