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 Rewrite Teil 2 - Klappe 2 - Familie Price 2003

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Sarah Goodwin

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Anzahl der Beiträge : 20
Anmeldedatum : 19.12.13

BeitragThema: Re: Rewrite Teil 2 - Klappe 2 - Familie Price 2003   Di Mai 09, 2017 11:44 pm

Einer der Angestellten trat an Jacks Seite und wies ihn mit einer Handbewegung an aufzustehen, dann erhob sich auch Sarah, bevor sie ihn anlächelte und fast schon geschäftlich die Hand reichte. „Ich wünsche Ihnen noch einen angenehm Aufenthalt, Mr. Donahue. Ich hoffe Sie verlassen uns bald als freier Mann“, ein bereites Lächeln, beinahe ein Grinsen, dann legte sie ihre andere Hand auf seine oben drauf, bevor sie ihn dann los ließ und der Angestellte mit ihm nach draußen durch die Tür ging, durch die er auch herein gekommen war. Der Kellner räumte den Tisch ab, Sarah blieb stehen und zündete sich augenblicklich eine Zigarette an, sah Donahue noch hinterher, bevor sie sich dann umwandte und mit der Kippe zwischen ihren rotgeschminkten Lippen die Vorhänge ihres Büros aufzog. Draußen dämmerte es gerade. Sie lehnte sich gegen den Fensterrahmen und öffnete es dann, damit sie sich nach draußen lehnen konnte.
„Shit“, zischte sie unter ihrem Atem hervor, nahm einen weiteren Zug und sah hinüber zum Kellner, der die Teller und Weingläser auf einen Karren lud, um ihn nach unten in die Küche zu fahren. „Lass den Wein da, Todd.“ Die Freundlichkeit hatte ihre Stimme verlassen, sie kratzte jetzt, wirkte müde. „Ich trink’ ihn später.“
Damit drehte sie sich um, wandte sich ab von den hohen Häusern, die hunderte Meter weiter nun eine kleine Skyline bildeten, von vielen kleineren Wohnhäuser umringt, dann Mauern, mehrere hintereinander, ein Ring um die Stadt, Feld, Zäune, eine Zugangsstraße. Dann erreichte ihr Auge erst den Horizont.
„Sag Johnson, er soll meine Anrufe entgegen nehmen. Ich habe noch einen Termin“, sagte sie dann beiläufig, drückte ihre Zigarette in ihrem halb aufgegessenen Steak aus, bevor sie dann am Karren vorbei raus ging, den Gang hinunter, das Licht kalt auf dem Linoliumboden, der so gar nicht zu dem Parkett in ihrem Büro passen wollte.
Der Aufzug brachte sie nach unten, ganz nach unten. Letztes Stockwerk, keine Ahnung wievieltes. Es war nur mit einem klaren Minus gekennzeichnet, eine Schüsselkartensteckfach daneben, nur Befugte hatten Zutritt.
„Hochsicherheitstrakt“, sie klare Computerstimme entließ sie in einen weiteren Gang, dieses Mal dunkler, die Wände grell weiß, sodass sie sogar ohne viel Licht heimlich leuchteten.
„M’am“, der hochgewachsene, breitschultrige Mann vom Wachpersonal trug eine geladene Waffe bei sich, mehrere Taser & Pfeffersprays am Gürtel, sie sah an ihm hinunter und lächelte.
„Walter“, begrüßte sie ihn, Lider ein wenig sanfter als noch zu vor, das Lächeln sicherer auf ihren Lippen. „Sei so gut… lass niemanden nach mir rein, ja?“
Walter grinste, nickte. Der andere Soldat reagierte nicht, es war egal, er stand unter ihnen beiden.
Sarah betrat den Raum, er war hell erleuchtet. Eine Frau wartete bereits auf sie, hinter ihr wurde der Raum dunkler, das Licht brannte nur an der Tür.
Die schwere Stahltür schloss sich hinter ihnen beiden.
„Mrs. Goodwin-„, Audrey Price drehte sich um, das hübsche Gesicht war vor Wut verzerrt, ungeduldigt hatte sie hier wohl auf sie gewartet.
„Entschuldigen Sie, Ms-„
„Sparen sie sich das! Erst darf ich erfahren, dass mein Patient nicht entlassen wurde, meine Akten konfisziert worden sind und das mein Büro in der Etage meines Vaters geräumt wurde! Was hat das zu bedeuten, sie können nicht- Und jetzt muss ich sie auch noch hier-„
Price’ Stimme hatte sich überschlagen, man merkte ihr die Panik an, die Überforderung, Sarah hätte am liebsten die Augen verdrehte und die ganze Sache hier übersprungen, aber wenn sie es ordentlich erledigt haben wollte, dann musste sie es selbst tun.
„Entschuldigen Sie“, ihre Stimme war hart geworden, kein Lächeln mehr, keine Freundlichkeit. „Wir können Donahue nicht gehen lassen. Sie wissen das. Zumindest hatte ich geglaubt, dass sie genauso denken würden wie ihr Vater. Anscheinend nicht. Anscheinend vertrauen sie zu schnell“, sie spuckte sie Worte aus, beinahe angewidert von der jungen Frau, die sie erst wütend, dann immer verwirrter, ängstlich sogar ansah. Lächerlich.
„Donahue gehört diesen Terroristen genauso an, wie Crouch. Es war lachhaft von Ihnen anzunehmen, dass sie einfach so-„ Sarah holte tief Luft und schüttelte dann ihren Kopf. „Was rede ich da. Unnütz.“
Damit trat sie einige Schritte zurück, sah nach hinten an den dunkleren Teil des Zimmers, während Price wohl noch immer nicht verstand und sie anblickte. „Was denken Sie sich dabei. Ich- Sie können nicht so mit mir Reden, ich habe auch Rechte, ich habe einen Vertrag mit Ihnen, dass ich hier meine Studien ausführen darf, ich-„
Ein Knacken. Dann Stille, während sich die großen Hände von Price’ Hals lösten und ihren Körper zu Boden sacken ließen. Er war leise an sie herangetreten, so wie Sarah es von ihm verlangt hatte. Gut gemacht.
„Ich dachte schon, es hört nie auf zu reden.“
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